MODELLBAU AUSSTELLUNG 27. UND 28. JANUAR 2018

Gemeinschaftsschule Wilster
Am Schulzentrum 3 • 25554 Wilster

MODELLBAUFREUNDE TORNESCH




Die Modellbaufreunde Tornesch präsentieren sich mit einem breiten Spektrum verschiedener Modellschiffe. Weitere Informationen über die Modellbaufreunde und deren Schiffsmodelle finden Sie auf der Internetpräsenz. mbf-tornesch.de



Zum Fotoalbum geht es hier

Eisbrecher ALE


Erbauer: Peter Kohnke icebreaker_ale.jpg

Das Modell zeigt einen modernen schwedischen mittelgroßen Eisbrecher, der Häfen und Küstenstrecken eisfrei hält und sonst auch als Hochseeschlepper in der Ostsee eingesetzt wird.
Das Modell im Maßstab 1:50 ist fahrfähig und ferngesteuert.
Wikipedia bietet auf Englisch eine gute Übersicht der weltweiten Eisbrecherflotte.
Aber auch auf Deutsch gibt es einige Informationen:Wikipedia



Eisbrecher ODEN


Erbauer: Peter Kohnke p1010890.jpg

Das Modell zeigt einen modernen schwedischen Eisbrecher, der Häfen und Küstenstrecken eisfrei hält und sonst als Polarforschungsschiff eingesetzt wird.
Das Modell ist noch im Bau, die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant. Die RC-Grundfunktionen sind bereits vorhanden: Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
1991 gelang es der ODEN als erstes nicht nuklear angetriebene Überwasserfahrzeug aus eigener Kraft den Nordpol zu erreichen.
Der Eisbrecher ODEN wurde 1989 in Dienst gestellt. Stapellauf war bereits im August 1988. Das Original ist 107,42 m lang, und 25 m breit. Angetrieben wird der Eisbrecher von 4 Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von ca.24500 PS.
Das schreibt wikipedia über die ODEN.
Auf der Seite ice concentration sieht man die aktuelle Position und die Ausdehnung des Eises des Nordpolarmeeres.
Auf der Seite des Swedish Polar Research Secretariat gibt es weitere Informationen rund um die Polarforschung.
Auf Twitter gibt es einen sehr ausführlichen Bericht über die 2015´ner Forschungsreise an die Nordwestküste von Grönland. Das Ziel der Reise war der Petermann Gletscher und sein extremes abschmelzen.
Facebook und die Universität von Stockholm berichten über die Expedition 2014 durch das Nordmeer von Tromsö entlang der sibirischen Küste bis nach Barrow in Alaska und zurück. Diese Expedition erforschte das Ausgasen von Methan aus dem Nordpolarmeer.

Aber warum sollte es ein Modell genau dieses Schiffes werden? Hat sich damals vor über 7 Jahren so ergeben. Damals wusste ich noch nichts über dieses einmalige Schiff. Ein Brief an die schwedische Seeschifffahrtsverwaltung in dem ich mich vorstellte und höflich nach Plänen fragte, ermöglichte es mir mit dem Modell zu beginnen. Mir war im Sommer 2010 noch nicht klar auf was ich mich da eingelassen habe.
Zwischenzeitlich war ich bereits 4-mal an Bord. Man kann diese Besichtigungen fast nicht in Worten wiedergeben. Es ist unfassbar, was man dabei alles erleben kann. Als Modellbauer hüpft das Herz vor Glück, wenn mit dem Fotoapparat alles Details eingefangen und mit dem Zollstock bewaffnet Maße aufnimmt an die man sonst nie herankommt.
Auch bei meinem letzten Besuch war der Kapitän über den Bauzustand begeistert und sprach mir seine Anerkennung aus. Wenn es beim Modell Fortschritte gibt, wird die Mannschaft per Mail mit neuen Bau-Fotos beliefert. Ehrensache.
Der Nachbau dieses Eisbrechers hat mir viele Informationen über die Polarforschung, von den Anfängen bis in die Gegenwart gegeben. Gleiches gilt für die Klimaforschung. Ein Forscher an Bord sagte während meines Besuches im Oktober 2015: „The Clima change is unstoppable“. Dies aus allererster Hand zu erfahren hat mich sehr nachdenklich gemacht. Egal was auf politischer Ebene beschlossen wird, es ist zu spät!
Für die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Einsatz-Geburtstag im Jahre 2019 wurde mir bereits jetzt eine mündliche Einladung ausgesprochen. Auf meiner Homepage modelleisbrecher-kohnke gibt weitere Informationen über meine Modelle.



Eisbrecher OTSO


Erbauer: Peter Kohnke otso.jpg

Gezeigt wird ein Modell des finnischen Eisbrechers OTSO. Das Modell ist in 1:87 gebaut. Als Basis diente ein Bausatz des Eisbrechers KONTIO der Firma Graupner, aus dem nur der Rumpf, die Ruder, der Schornstein, die Brücke und einige Kleinteile wie Winden und vorderer Kran genutzt wurden. Der Bausatz, der nur relativ kurz angeboten wurde, war qualitativ nicht das was man von einer renommierten Firma erwartet hat.
Die Aufbauten entstanden daher aus 0,7 mm Epoxydplatten. Die Detaillierung erfolgte nach Werft- und Modellbauplänen sowie Fotos in „Handarbeit“.

Modellfunktionen: Motoren getrennt steuerbar, Ruder, Bugstrahlruder, Wärtsilä Air Bubbling System, Schleppwinde, Scheinwerfer, Beleuchtung komplett nach Kollisionsverhütungsregeln ansteuerbar (32 verschiedene Kombinationen über Mikroprozessor gesteuert).

Wikipedia bietet Informatinen über die OTSO und das Schwesterschiff Kontio. Weitere Informationen üner die finnischen Eisbrecher gibt es auf der Seite VonArctica.fi.



Eisbrecher PIERRE RADISSON


Erbauer: Peter Kohnke pierre_radisson.jpg

Das Modell zeigt einen kanadischen Eisbrecher, hauptsächlich auf dem St.Lorenz Strom im Einsatz, jedoch wenn erforderlich auch in den arktischen Gewässern Kanadas sowie als Forschungsschiff.
Das Modell im Maßstab 1:100 ist fahrfähig und ferngesteuert.
Dieses Modell war für mich der Einstieg in den Eisbrechermodellbau. Im Jahr 1997 war von diesem Modell ein Titelbild und Baubericht in einer Modellbauzeitschrift.
Wikipedia bietet auf Englisch weitere Informationen.
Auf der Internetpräsenz der kanadischen Küstenwache gibt es Informationen rund um das kanadische Eisbrecherwesen und deren Flotte.



Frachtschiff CAP SAN DIEGO


Erbauer: Peter Huschenbeth cap_san_diego.jpg

Das Modell im Maßstab 1:100 zeigt das in Hamburg liegende Museumsschiff CAP SAN DIEGO.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.

Modelldaten:
Länge: 150 cm
Breite: 21,5 cm
Gebaut nach Plänen.

Als eines von sechs Schiffen wurde die „CAP SAN DIEGO“ 1962 auf der Deutschen Werft in Hamburg gebaut.
Mit 20 Knoten war sie eines der schnellsten deutschen Schiffe. Bis 1986 befuhr der „Weiße Schwan des Südatlantik“, wie das Schiff auf Grund seiner eleganten Linienführung liebevoll genannt wurde, die Weltmeere.
Das Schiff konnte bis zu 12 Passagiere mitnehmen. 1986 wurde die „CAP SAN DIEGO“ vom Senat der Freien- und Hansestadt Hamburg angekauft und an die Stiftung Hamburger Admiralität übergeben. So wurde das Schiff vor der Verschrottung bewahrt. Heute liegt die „CAP SAN DIEGO“ als Museumsschiff an der Überseebrücke in Hamburg.

Wikipedia bietet weitergehende Informationen.
Aber auch das Museumsschiff hat diverse Informationen zu bieten.



Seenotrettungsboot LANGEOOG


Erbauer: Dieter Francke

Das Modell im Maßstab 1:20 zeigt das historische Seenotrettungsboot LANGEOOG.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Modelldaten:
Länge: 71 cm
Breite: 23 cm
Gebaut wurde das Modell nach Skizzen und Fotos.
Das Original wurde 1944 in Hamburg Finkenwerder, Pahl-Werft gebaut. Es ist 14m lang, 4,5m breit, der Tiefgang beträgt 1,38m. Der Motor hatte eine Leistung von 150PS. Die Geschwindigkeit betrug 8,5kn (15,7km/h). Die Stammbesatzung waren zwei Mann.
Die LANGEOOG war von 1945 bis 1980 auf der Rettungsstation der Insel Langeoog im Dienst. Seit dem ist sie ein Museumsschiff vor dem Kurhaus.
Während des zweiten Weltkrieges standen die Rettungsboote unter dem Schutz der Genfer Konvention, was durch ein rotes Kreuz am Aufbauturm deutlich gemacht wurde. Ein Schwseterschiff der LANGEOOG die RICKMER BOCK liegt im Büsumer Hafen.

Die DGzRS bietet weitergehende Informationen über die Historie und die aktuellen Rettungsboote.
Herr Francke bietet auf seiner Homepage weitere Informationen rund um dieses Modell und weitere Informationen. Wikipedia hat diverse Informationen zu bieten.



Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM


Erbauer: Dieter Francke

Das Modell im Maßstab 1:25 zeigt den Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Modelldaten:
Länge: 82,3cm
Breite: 20,1 cm
Gebaut wurde das Modell nach Plänen, Fotos unter Nutzung von fertigen GFK-Halbrumpfschalen.
Zum Original:
Der Rettungskreuzer THEODOR STORM der DGzRS hat seinen Heimathafen in Büsum. Zur Zeit gibt es insgesamt 4 Schwesterschiffe dieses Bootstyps. Die Länge des Originals beträgt 19,90m, die Breite 5,05m, einen Tiefgang von 1,30m. Der Motor leistet 1675PS was dem Rettungskreuzer eine Geschwindigkeit von 22kn (40,7km/h) ermöglicht. Das dazugehörige Arbeitsboot (Tochterboot) hat eine Länge von 4,8m, eine Breite von 2,00m, einen Tiefgang von nur 0,4m. Es erreicht eine Geschwindigkeit von 30kn (55,5km/h)

Auf der Internetseite der DGzRS gibt es über die 20m Seenotkreuzer weitergehende Informationen.

Das komplette Datenblatt dieses Bootstyps ist hier aufzurufen.

Aber auch einen kleinen Baubericht der den Beginn des Baus dieses Modells dokumentiert hat Herr Francke auf seiner Internetpräsenz veröffentlicht.



Ruderrettungsboot FÜRST BISMARCK


Erbauer: Dieter Francke ruderrettungsboot_14a.jpg

Das Modell zeigt eine Darstellung eines Ruderrettungsbootes aus der Anfangszeit der DGzRS um das Jahr 1880. Das Modell ist ein Diorama Standmodell. Gebaut nach Skizzen und Bildern.
Text-Auszug aus der Geschichte der DGzRS: „Die Strandung der Brigg „Alliance“ vor Borkum am 10. September 1860 war einer der entscheidenden Anstöße zur Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Neun Seeleute fanden damals den Tod. Noch vor der DGzRS wurde 1861 der Verein zur Rettung Schiffbrüchiger an der ostfriesischen Küste gegründet, der später in der DGzRS aufging. Borkum war eine seiner ersten Stationen.“

Im Heimatmuseum Dykhus der Insel Borkum ist das Ruderrettungsboot OTTO HAAS zu besichtigen.

Auf der privaten Internetseite Schoenbeck-Borkum.de gibt es diverse Informationen über die Geschichte der DGzRS von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Das Video mit Muskelkraft und Wind gibt einen Einblick in die riskante strapaziöse Arbeit in einem Ruderrettungsboot.
Gibt man den Begriff DGzRS auf Youtube ein, werden über 10.000 Filme mit dem Index gelistet.
Herr Francke hat auch zu diesem Modell weitere Bilder und einige Informationen auf seiner Homepage zu bieten.



Brigg BEAGLE


Erbauer: Günther Knust beagle_1817_a.jpg

Das Modell im Maßstab 1:205 zeigt die Brigg BEAGLE.

Das Vitrinenmodell BEAGLE ist, wie alle Modelle des Herrn Knust, ein überaus ansprechendes Modell eines historischen Segelschiffes. Es gehört schon eine ordentliche Portion Geschick, Improvisation und vor allem eine ruhige Hand dazu, solch kleine Wunderwerke entstehen zu lassen.

Das Original wurde 1817 nach dem Muster kleiner Handelsschiffe konstruiert. Es war robust und mit einem großen Laderaum versehen und somit als Forschungsschiff besonders geeignet.In den Jahren 1831-1836 führte die BEAGLE eine Expedition zu den KüstenPatagoniens, Chiles und Peru durch.An Bord eine junger Wissenschaftler und Biologe, der später sehr berühmt wurde: Charles Darwin.

Für alle die mehr über die BEAGLE wissen möchten bietet Wikipedia weitere Informationen.



Brigantine ST. HELENA


Erbauer: Günther Knust brigatine_st._helena_a.jpg

Das Modell im Maßstab 1:190 zeigt die Brigantine ST.HELENA

Im Gegensatz zu einer Brigg, die ein zweimastiges Segelschiff mit Rahsegeln an beiden Masten und zusätzlich am Großmast ein Schratsegel führt, ist die Brigantine (Schonerbrigg) ein Segelschiff mit zwei Masten, deren vorderer mit Fockmast, der hintere mit Großmast bezeichnet wird. Am Fockmast führt eine Brigantine Rahsegel, am Großmast führt sie teilweise oder ausschließlich Schratsegel.

Das Vorbild dieses Modells wurde im August 1814 vom Stapel gelassen. Gebaut wurde sie für die ehrenwerte Ostindische Kompanie. Die Aufgabe des Schiffes bestand darin, St. Helena anlaufende Ostindienfahrer als Tender zu dienen und Proviant und Versorgungsgüter zur Insel zu bringen. Zwischen 1814 und 1819 machte sie Reisen von St. Helena Reisen nach Kapstadt und zurück.1830 wurde sie von der Kompanie nach England verkauft.

Über den Schiffsytyp Brigantine, als auch über die Ostindien-Kompanie hat Wikipedia Informationen zu bieten.



die NAO


Erbauer: Günther Knust die_nao_ca._1450_a.jpg

Das Modell im Maßstab 1:155 zeigt eine NAO wie sie zu Zeiten der großen Entdecker auf den Meeren zu finden war.

Die hier ausgestellte NAO ist ein Nachbau dieses Typs ohne ein direktes Vorbild. Die NAO war ein Frachtschiff aus dem Mittelmeerraum. Christopf Columbus hatte für seine Entdeckungsfahrten eine Spanische NAO benutzt. Er selber hat in seinen Bordbüchern die SANTA MARIA als NAO bezeichnet. Auch Vasco da Gama und Magellan nutzten NAO´s für ihre Forschungsreisen.

Für die wissensdurstigen Interessierten bietet auch hier Wikipedia Informationen.



Fregatte BERLIN


Erbauer: Günther Knust fregatte_berlin_a.jpg

Das Modell im Maßstab 1:200 zeigt die historische Fregatte BERLIN.

Die Fregatte Berlin gehörte zu den ersten Kriegsschiffen der neu gebildeten Brandenburgischen Flotte. Das Schiff wurde 1674 in Zeeland (heute eine Provinz im Westen der Niederlande) erbaut, hatte eine Länge von 22,65m und eine Breite von 6,23m.
Bis 1684 war das Kriegsschiff an allen Unternehmungen der Flotte in der Ostsee gegen Schweden und Dänemark und in der Nordsee gegen die hanseatischen Konvoischiffe Leopoldus Primus und gegen die Wappen von Hamburg beteiligt.

Wie fast zu jedem Thema, jedem Schiffstyp gibt es bei Wikipedia weitergehende Informationen von historischen Fregatten.



HOLLÄNDISCHER ZWEIDECKER


Erbauer: Günther Knust hollaendischer_zweidecker_a.jpg

Das Modell im Maßstab 1:225 zeigt einen Holländischen Zweidecker um das Jahr 1660

Diese Schiffe wurden im 17 Jahrhundert für die Vereinigte Ost-Indische Companie im Frachtverkehr von und nach Indien eingesetzt. Die Holländer hatten in dieser Zeit nur Frachtschiffe der V.O.C. auf dem Meer. Einige Schiffe, wie das Modellzeigt, wurden nachträglich umgebaut und bewaffnet und dann als Konvoischiffe verwendet. Die Anzahl der Kanonen aber war, aus Platzgründen, auf einem Zweidecker sehr gering.

Für die Freunde der historischen Segelschiffe hat natürlich auch hier Wikipedia einige weitergehende Informationen.



Französischer Zweidecker LA COURONNE


Erbauer: Günther Knust la_couronne_a.jpg

Das Modell im Maßstab 1:375 zeigt den franz. Zweidecker LA COURONNE.

Die LA COURONNE wurde 1636 vom Stapel gelassen. Gezeichnet vom Konstrukteur Roch Bernard und gebaut vom Schiffszimmermann Carles Morieur. Im Jahr 1638 war auf dem Schiff eine Besatzung von 70 Offizieren und knapp 500 Matrosen! Ein unvorstellbare Zahl für einen franz. Zweidecker von gut 70 m Länge. Im Jahr 1638 waren 135 Kriegsschiffe, mit mehr als 40 Kanonen an Bord für Frankreich gemeldet.

Wie kann es auch hier anders sein bietet Wikipedia weitergehende Informationen über den Schiffstyp, die Bewaffnung und die enorme Mannschaftsstärke dieser Kriegsschiffe.



PRINS WILLEM


Erbauer: Günther Knust prins_willem_1649_a.jpg

Das Modell im Maßstab 1:360 zeigt das historische Segelschiff PRINS WILLEM von 1649. Benannt nach Wilhelm von Oranien.

Gebaut wurde dieses Schiff für die Kammer Seeland der Ostindischen Companie. Die erste Reise ging am 5. Mai 1651 nach Indien. Die PRINS WILLEM war das größte Schiff welches im17 Jahrhundert für die V.O.C. gebaut worden war. Am 23. Dezember 1661 lief das Schiff aus Batavia (heuet Jakarta Hauptstadt des Landes Indonesien) aus, es sollte die letze Reise der PRINS WILLEM werden. Über den Untergang bei der Insel Brandon am 10/11 Februar 1662 gibt es keine genauen Unterlagen.

Wikipedia bietet Informationen über den Museumshafen Willemsoord wo eine Replica der PRINS WILLEM bis zum Sommer 2009 zu sehen war. Im Sommer 2009 ist dieser Nachbau trotz Einsatz der Feuerwehr niedergebrannt.

Aber auch diese Webseite hat diverse Informationen über den Bau eines Modells im Maßstab 1:00 zu bieten.



Kettenschlepper GUSTAV ZEUNER


Erbauer: Peter-Paul Huschenbeth gustav_zeuner.jpg

Das Modell im Maßstab 1:50 zeigt Kettenschlepper GUSTAV ZEUNER.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Modelldaten:
Länge: 110,26 cm
Breite: 16,84 cm
Gebaut nach Plänen und Fotos.

Gebaut wurde der Kettenschlepper 1894 in Dresden für die „Kettenschleppfahrt Oberelbe“. Die beiden Dampfmaschinen hatten zusammen eine Leistung von 180PS. Angetrieben wurde das Schiffe über ein „Bellingrathsches Kettenrad“ im Kettenbetrieb, wenn von Kette abgehängt mittels zwei Wasserstrahlturbinen nach Gustav Anton Zeuner freifahrend. An der Kette hängend konnten mit den zur Verfügung stehenden 180PS bis zu 12 Anhänge (Schuten) mit einer Last vom 3000t mit bis zu 4 km/h geschleppt werden.
Im Schleppbetrieb (Bergfahrt –flussaufwärts-) zog sich der Schlepper an einer Kette die im Fluss lag durch das Bellingrathsche Kettenrad / Greifrad entlang. Das durch die zwei Dampfmaschinen mit zusammen 180PS angetriebene Greifrad hatte einen Durchmesser von 2,32m mit mechanisch gesteuerten Greifbolzen die in die Kette einklinkten. Die Kette wurde vom Bugausleger aufgenommen, durch das Greifrad im Kraftschluss geführt und über den Heckausleger wieder im Fluss abgelegt. Die zweite Antriebsart waren die zwei zeunersche Wasserstrahlturbinen. Genutzt wurden diese hauptsächlich zur Talfahrt und beim Fahren außerhalb der Kette.

Der Kettendampfer GUSTAV ZEUNER wurde 1894 als erster Kettenschlepper der zweiten Generation in der Schiffswerft Übingen bei Dresden erbaut. Das Schiff ist das einzige nahezu vollständig erhaltene Relikt der Kettenschifffahrt auf der Elbe. Das Schiff war von 1895 bis 1931 auf der Elbe im Einsatz und befindet sich heute als Museumsschiff im Handelshafen Magdeburg. Benannt wurde es nach dem deutschen Ingenieur Gustav Zeuner.

Über die Kettenschleppschifffahrt auf der Oberelbe bietet Wikipedia weitere Informationen.
Weitere Informationen zu diesem historischen Thema: Kettenschifffahrt_auf_Elbe_und_Saale
elbdampfer.de
kettendampfer-magdeburg.de




Binnenschiff KLOSTERSANDE


Erbauer: Peter-Paul Huschenbeth klostersande.jpg

Die „Klostersande“ war das letzte Schiff welches den Hafen von Elmshorn regelmäßig anlief. Sie wurde 1968 für die Köllnflocken Werke gebaut und war extra auf die Bedingungen der Krückau zugeschnitten. Sie konnte 442 Tonnen Getreide laden. Durch die Verschlickung der Krückau waren es zum Schluss nur noch ca. 200t. Zuletzt fuhr die „Klostersande“ ein Defizit von ca. 75.000 € ein. Mit der Einstellung des Betriebs der Klostersande erlosch die kommerzielle Schifffahrt auf der Krückau.

Das Modell ist im Maßstab 1:50 mit einer Länge von 110 cm und einer Breite von 13,2 cm.
Es ist fahrfertig ferngesteuert mit den Funktionen: Motor, Ruder, Nautische Beleuchtung, Radar, Soundmodul.

Auf der Homepage stellt sich der Förderverein MS KLOSTERSANDE vor, und bietet Informationen rund um das Binnenschiff.
Auch Wikipedia hat Informationen zu bieten.



Bunkerboot STADT ELMSHORN


Erbauer: Peter-Paul Huschenbeth stadt_elmshorn.jpg

Das Modell im Maßstab 1:50 zeigt das 1959 auf der Adler Werft in Bremen für die Bremer Reederei „Diersch & Schröder-Tankschiff Reederei GmbH“ gebaute, seinerzeit auf den Namen „Diersch V11“ getaufte Bunkerboot STADT ELMSHORN.

Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Modelldaten:
Länge: 88,48 cm
Breite: 12,84 cm

Daten des Vorbildes:
Länge nach Verlängerung: 44,24m
Breite: 6,42m

Das Schiff wurde 1965 an die Stadt Elmshorn für die Stadt-Werke verkauft. Sie fuhr dort unter den Namen „STADT ELMSHORN“ und wurde zum Schlammtanker umgebaut. Ladekapazität dann 360 tons.
1978 verkauft nach Paramaribo (Surinam), dort unter dem Namen „ELMA“ (1982 im Register) Rederei : M.A.Alberga, Veerstraat 11-15,Paramaribo Surinam.
Das Schiff transportierte ca. 6mal im Monat Klärschlamm vom Elmshorner Klärwerk nach Hamburg zum Klärwerk Köhlbrandhöft.



Eisbrecher BERLIN


Erbauer: Horst Mohr berlin.jpg

Das Modell im Maßstab 1:75 zeigt den historischen Eisbrecher BERLIN.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Modelldaten:
Länge: 85 cm
Breite: 21 cm
Gebaut wurde das in Holz gefertigte Modell nach Plänen.
Der Eisbrecher Berlin wurde 1889 auf der „VULCAN-Werft“ in Stettin gebaut. Die Dreifachexpansionsdampfmaschine leistete 659,5 kW. Die Außenhautbeplattung war 23 mm stark. Die Kohlebunker hatten eine Kapazität von 65t. Die BERLIN wurde im Revier zwischen Swinemünde und Stettin eingesetzt. Zu Beginn des ersten Weltkrieges wurde die BERLIN in die Marine aufgenommen (1914 bis 1915), danach wieder im zivilen Einsatz um von 1916 bis 1917 wieder in der Marine zu dienen. Den zweiten Weltkrieg überstand das Schiff unbeschadet. 1947 ging sie an die Seeschiffahrtsstraßenverwaltung Hamburg. 1951 wurde sie abgewackt.

Über die BERLIN ist im Internet nur wenig zu finden. http://deacademic.com bietet einige Informationen. Dort ist auch ein Seitenriss des Eisbrechers zu finden.

Aber auch Wikipedia hat kleine Informationen zu bieten.

Ein weiteres schönes Modellfoto der BERLIN ist hier zu sehen.



Passagier-Frachtfähre NORDBORNHOLM


Erbauer: Horst Mohr nordbornholm_1.jpg

Das Original zu diesem Modell im Maßstab 1:48 fuhr in den 30er Jahren zwischen Bornholm in Dänemark und der deutschen Ostseeküste als Fracht – und Passagierfähre. Bei einer Länge von 46m und einer Breite von 8m hatte sie ein Gewicht 221 t. Sie konnte 155 t zuladen und wurde mit einer Maschinenleistung von 415 PS angetrieben. 1929 in Fredrikshavn gebaut fuhr sie bis 1938 unter der Flagge Dänemarks. Danach wurde sie nach Südamerika; Chile verkauft und fuhr unter verschiedenen Reedern an der Küste und auf dem Rio de la Plata.1969 wurde sie verschrottet.

Das Modell im Maßstab 1:48 ist fahrfähig und ferngesteuert. Es hat eine Länge von 93 cm, eine Breite von 15,5 cm. Die Rumpfschale war ein Fertigteil das verfeinert und ergänzt wurde, die Decks und Aufbauten entstanden anhand von Plänen, Zeichnungen und einigen Fotos.
Es gibt nur wenige Informationen über dieses Schiff:
Nexomuseum
Ein weiteres Modell der NORDBORNHOLM wird auf der Homepage von Christian Rex vorgestellt.



Heckschaufelraddampfer MISSISSIPPI


Erbauer: Horst Mohr mississippi.jpg

Das Modell zeigt einen Nachbau eines legendären historischen Mississippi Schaufelraddampfers wie sie in der Zeit zwischen 1870 und 1920 auf dem Mississippi fuhren. Das Bild wurde freundlicherweise von Willi Thiel zur Verfügung gestellt.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Modelldaten:
Es hat eine Länge von 92 cm, eine Breite von 20 cm und wiegt 3,2 kg.

Bei Wikipedia gibt es nur wenige Informationen über diesen Schiffstyp.
Als Suchbegriff bei Youtube eingegeben befördert dies einige Videos auf den Bildschirm: Videos
Beispiel 1
Beispiel 2



Frachtschiff SS BELLATOL


Erbauer: Horst Mohr ss_bellatol.jpg

Das Modell zeigt einen Nachbau eines hölzernen Ferris Frachters.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Erbaut wurde das Modell nach Plänen und einigen Fotos.
Als die Vereinigten Staaten von Amerika im April 1917 in den Ersten Weltkrieg eintraten zeigte sich sehr schnell, dass sie nicht genug Schiffe für die Versorgung ihrer Truppen hatten. Es wurde der Bau einer Notflotte beschlossen. Geplant waren 703 Frachtdampfer aus Holz. Dies führte zu heftigen Kontroversen da Holz für den großen Schiffsbau bereits als veraltet galt. Trotzdem wurden 323 Schiffe davon gebaut.

Cocatrez.net bietet Informationen über diesen Schiffstyp. Allerdings nur auf Englisch.



Seitenradschlepper GLASGOW


Erbauer: Horst Mohr glasgow.jpg

Das Modell im Maßstab 1:40 zeigt den Nachbau eines englischen Seitenradschleppers.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.
Modelldaten:
Länge: ca. 101cm
Breite: ca. 40cm
Gebaut wurde dies Modell aus einem Baukasten der Firma Graupner.
Beschreibung aus dem Katalog der Fa. Graupner: „Das Modell des Seitenrad-Schleppers GLASGOW ist im Maßstab 1:40 entwickelt worden. Aus dem wenigen, das über die Geschichte des Schleppers bekannt ist, kann man entnehmen, dass sie vorwiegend in den nordenglischen und schottischen Häfen eingesetzt wurden.“
Leider ist über dieses Interessante Modell und dessen Vorbild im Internet außer ein paar Videos bei Youtube nicht viel zu finden.
Auch dieses Bild wurde freundlicherweise von Willi Thiel zur Verfügung gestellt.




Fischkutter K6


Fischkutter K6


Erbauer: Horst Mohr fischkutter_k6.jpg

Modelldaten:
Länge: 75cm,
Breite: 16cm,
Gewicht: 3,5kg

Das Modell zeigt einen Nachbau eines modernen Fischkutters wie er auf der Nordsee und um Island anzutreffen ist. Seine Rumpfform eignet sich gut für den Einsatz in rauer See.
Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.

Gebaut wurde dieses Modell nach Plänen und einigen Fotos.



Bergungsschlepper SEEFALKE


Erbauer: Peter Almstedt seefalke-4.jpg

Das Modell wurde aus dem Original- Kartonbaubogen gebaut, die Verfeinerungen wurden aus farbigem 135gr. und 270gr. Tonpapier und Karton ergänzt. Das Unterwasserschiff wurde selber konstruiert. Der Rumpf ist konventionell gebaut. Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, jedoch ist der Rumpf in der Wasserlinie teilbar. Das Unterwasserschiff ist als Halbtaucher ausgebildet, die vorderen und hinteren Abteilungen sind mit Harz und Füllstoff ausgegossen, in der Mitte ist der Kartonrumpf mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Das Überwasserschiff ist von unten wasserdicht gebaut und theoretisch alleine schwimmfähig. Länge: 58,5 cm Breite: 9cm Gewicht: 1,1kg Maßstab 1:100 Bauzeit: Mai 2015 – Januar 2016 Antrieb: 2E-Motoren 7,2V Die SEEFALKE ist ein Hochsee- Bergungsschlepper, der 1924 auf der Tecklenborg-Werft in Geestemünde (das heutige Bremerhaven) im Auftrag der Reederei W. Schuchmann gebaut wurde. Der Antrieb bestand aus zwei Dieselmaschinen, die 1942 durch stärkere ersetzt wurden. Als Bergungsschlepper verfügte das Schiff über entsprechende Ausrüstung zur Bergung, Feuerbekämpfung, Leckabwehr und hatte eine große Seeausdauer. Das Einsatzgebiet war überwiegend in europäischen Gewässern, so schleppte die SEEFALKE 1928 den 1919 in Scapa Flow selbstversenkten Großen Kreuzer Moltke in die Abwrackwerft in Rosyth. Das Schiff wurde 1945 in Kiel durch Bomben versenkt. Die Reederei W. Schuchmann hob das Schiff nach dem Krieg heimlich in der Nacht, bevor das Hafenbecken mit Trümmerschutt zugeschüttet werden sollte und versenkte es in der Außenförde erneut, um es nach der Aufhebung des Bergungsverbots erneut zu heben und 1950 wieder in Dienst zu stellen. 1970 wurde das Schiff dem Museumshafen des Deutschen Schifffahrtsmuseums übergeben und steht seit 2005 unter Denkmalschutz.

Wikipedia
DSM.museum in Bremerhaven hat Informationen zu bieten.



Schulschiff A59 DEUTSCHLAND


Erbauer: Peter Almstedt deutschland-4.jpg

Das ursprüngliche Wasserlinienmodell wurde von 1:250 auf 1:200 auf normales 80gr. Papier hochkopiert und mit Akrylfarben lackiert. Das Unterwasserschiff wurde selber konstruiert. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, als Zugang zum Inneren ist ein Decksbereich abnehmbar, der Unterwasserrumpf ist mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Das Modell zeigt einen fiktiven Bauzustand.

Länge: 70cm Breite: 8cm Gewicht: 1,0kg Maßstab 1:200 Bauzeit: 2007 - 2013 Antrieb: 2E-Motoren 7,2V

Die A59 Deutschland war neben der Segelschulschiff Gorch Fock das Schulschiff der Bundesmarine und wurde als solches mit den Antriebsanlagen, Bewaffnungen und Ausrüstungen der damals im Aufbau befindlichen Flotte ausgestattet und diente der Offiziersausbildung. Sie hatte Ähnlichkeit mit den Zerstörern und Tendern dieser Zeit. Der Stapellauf erfolgte am 05.11.1960, die Indienststellung war am 25.05.1963. Bis 1989 führte die Deutschland über 40 Auslandsausbildungsfahrten durch. Auf Grund der technischen Entwicklung entsprach die Ausstattung am Ende nicht mehr der Ausstattung der Flotte, eine Modernisierung wäre zu teuer geworden. Am 28.06.1990 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und 1994 in Indien abgewrackt. Versuche, das Schiff zu erhalten scheiterten.

Der VereinSchulschiff Deutschland
oder
Wikipedia
oder
A59
bieten Informationen über das Marineschiff.



Flugzeugträger ENTERPRISE CV-6


Erbauer: Peter Almstedt enterprise-3.jpg

Das Modell wurde von 1:300 auf 1:200 skaliert, auf normalem 90gr. Papier ausgedruckt und gegenüber dem ursprünglichem Baubogen verfeinert. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, jedoch ist der Rumpf in der Wasserlinie teilbar. Das Unterwasserschiff ist als Halbtaucher ausgebildet, die vorderen und hinteren Abteilungen sind mit Harz und Füllstoff ausgegossen, in der Mitte ist der Kartonrumpf mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Das Überwasserschiff ist von unten wasserdicht gebaut und theoretisch alleine schwimmfähig.

Länge: 124cm Breite: 17cm Gewicht: 4,1kg Maßstab 1:200 Bauzeit: April 2012 – April 2015 Antrieb: 2E-Motoren 7,2V

Die USS Enterprise (CV-6) war der sechste Flugzeugträger der United States Navy und hatte zwei Schwesterschiffe, die beide den Krieg nicht überstanden haben. Die Größe dieser Yorktown- Klasse war das Ergebnis eines Rechenexempels auf Grund des Washingtoners Flottenvertrags. Der Stapellauf war am 03.10.1936, die Indienststellung am 12.05.1938. Am 07.12.1941 war sie nur 150sm von Pearl Harbour entfernt. Sie war das höchstdekorierte Schiff der US Navy während des Krieges und erhielt sogar eine britische Auszeichnung. Die „Big E“ nahm an nahezu allen wichtigen Seeschlachten und Operationen auf dem pazifischen Kriegsschauplatz teil, unter anderem an der Schlacht von Midway 1942. Zeitweilig war sie der einzige einsatzbereite Flugzeugträger der US-Marine im gesamten Pazifikraum. Ein Erhalt des Schiffes nach der Außerdienststellung am 17.02.1947 scheiterte und so wurde die „Big E“ 1958 in New Jersey abgewrackt.

Wikipedia bietet weitergehende Informationen.
Aber auch deacademic hat diverse Informationen zu bieten.



Kleiner Kreuzer SMS GEFION


Erbauer: Peter Almstedt gefion-1.jpg

Das Modell wurde aus farbigem 135gr. und 270gr. Tonpapier und Karton nach Bauplan gebaut. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, jedoch ist der Rumpf in der Wasserlinie teilbar. Das Unterwasserschiff ist als Halbtaucher ausgebildet, die vorderen und hinteren Abteilungen sind mit Harz und Füllstoff ausgegossen, in der Mitte ist der Kartonrumpf mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Das Überwasserschiff ist von unten wasserdicht gebaut und theoretisch alleine schwimmfähig.

Länge: 105 cm, Breite: 12,5 cm, Gewicht:3,2kg, Maßstab 1:00, Antrieb: 2E-Motoren 7,2V

Die SMS Gefion war ein Kleiner Kreuzer der deutschen kaiserlichen Marine und wurde bei Schichau in Danzig gebaut. Stapellauf war 31.05.1893, die Indienststellung erfolgte am 27.06.1894. Sie war der erste Versuch der Kaiserlichen Marine, einen sowohl für Aufklärungs- und Flottenaufgaben als auch für Überseezwecke geeigneten Kreuzer zu schaffen und das erste Schiff dieser Größenordnung, das schon vom Entwurf her keine Hilfsbesegelung mehr erhielt. Positiv war die relativ große Reichweite, allerdings litt das Schiff unter einer unzureichenden Belüftung und mangelnder Maschinenzuverlässigkeit. Das Unterwasserschiff war mit einer doppelten Holzbeplankung und einem Boden aus Munzmetall versehen Von 1896 bis 1901 gehörte der Kreuzer zur Ostasienstation und war am Boxeraufstand beteiligt. Bis 1904 wurde die Gefion generalüberholt und war bis 1916 in der Ostsee in Reserve, danach Wohnschiff. 1919 außer Dienst gestellt wurde sie 1920 grundlegend umgebaut und kam noch drei Jahre als Frachtschiff in Fahrt. Die Verschrottung erfolgte 1923 in Danzig.

Im Internet gibt es diverse Möglichkeiten sich über dieses historische Kriegsschiff zu informieren. Zum Beispiel:
Wikipedia
deutsche-schutzgebiete
militaer-wissen
deacademic



kuk Rapidkreuzer SMS HELGOLAND


Erbauer: Peter Almstedt helgoland-4.jpg

Das Modell wurde aus dem Original- Kartonbaubogen gebaut. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, als Zugang zum Inneren ist ein Decksbereich abnehmbar, der Unterwasserrumpf ist mit Glasgewebe und Harz verstärkt.

Länge: 65 cm, Breite: 6,5 cm, Gewicht: 501gr, Maßstab 1:200, Bauzeit: 2008 – 2009, Antrieb: 2 E- Motoren 7,2V

Die SMS Helgoland war ein Rapidkreuzer (Kleiner Kreuzer) der k.u.k. Kriegsmarine (Österreich- Ungarn) und hatte zwei Schwesterschiffe. Gebaut wurde die Helgoland auf der Werft Ganz et Cie. – Danubius in Fiume, Stapellauf war am 23.11. 1912. Die Indienststellung erfolgte am 29.08.1914. Das Schiff wurde während des gesamten Krieges in der Adria eingesetzt, ist den mit 15cm Geschützen ausgerüsteten Gegnern allerdings artilleristisch deutlich unterlegen. 1920 wird das Schiff als Kriegsbeute Italien zugesprochen und dort wieder bis Ende 1929 eingesetzt. Abgewrackt wird es 1934.

Und auch hier hat Wikipedia weitergehende Informationen.



Panzerkorvette SMS OLDENBURG


Erbauer: Peter Almstedt oldenburg-14.jpg

Das Modell wurde aus dem Original- Kartonbaubogen gebaut, Verfeinerungen wurden aus farbigem 135gr. und 270gr. Tonpapier und Karton ergänzt. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, jedoch ist der Rumpf in der Wasserlinie teilbar. Das Unterwasserschiff ist als Halbtaucher ausgebildet, die vorderen und hinteren Abteilungen sind mit Harz und Füllstoff ausgegossen, in der Mitte ist der Kartonrumpf mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Das Überwasserschiff ist von unten wasserdicht gebaut und theoretisch alleine schwimmfähig.

Länge: 40 cm, Breite: 9cm, Gewicht: 661gr, Maßstab: 1:200, Bauzeit: 2009 – 2011, Antrieb: 2 E- Motoren 7,2V

Die SMS Oldenburg war eine Panzerkorvette der deutschen kaiserlichen Marine und das erste in Deutschland vollständig aus Stahl gebaute Kriegsschiff. Die Oldenburg lief am 20. Dezember 1884 bei der A.G. Vulcan in Stettin vom Stapel. Als Kasemattschiff war sie bei der Indienststellung im April 1886 bereits veraltet, hatte aber relativ gute Seeeigenschaften. Größtes Manko war eine sehr geringe Geschwindigkeit von nur 13 Knoten und eine Reichweite von 800sm, deshalb versieht sie meist Wachdienst vor Kiel und Wilhelmshaven. Jedoch wird sie 1897 ins Mittelmeer entsandt. Die Außerdienststellung erfolgt 1899, nach 1912 dient sie als Zielschiff. Das Abwracken erfolgt 1919 in Wilhelmshaven.
Text.
Wikipedia bietet weitergehende Informationen.



Großer Kreuzer SMS SEYDLITZ


Erbauer: Peter Almstedt seydlitz-5.jpg

Das Modell wurde aus dem Original- Kartonbaubogen gebaut. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, als Zugang zum Inneren ist ein Decksbereich abnehmbar, der Unterwasserrumpf ist mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Die Türme der Schweren Artillerie können ferngesteuert gedreht werden, wobei sich die Flügeltürme nur entsprechend zur einen Seite drehen.

Länge: 101 cm, Breite: 14,5 cm, Gewicht: 2,57kg Maßstab 1:200 Bauzeit: 1996 – 1997, Antrieb: 2E-Motoren 7,2V

Die SMS Seydlitz war der vierte Schlachtkreuzer (Großer Kreuzer) der deutschen kaiserlichen Marine und wurde bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut. Stapellauf war 30.03.1912, die Indienststellung erfolgte am 22.05.1913. Ähnlich konzipiert wie die beiden Vorgängerbauten Moltke und Goeben, war sie jedoch ein Einzelschiff. Die Back hatte ein Deck mehr, um die Seeeigenschaften zu verbessern. Außerdem hatte sie von allen in Dienst gestellten Schiffen der Kaiserlichen Marine die zweitstärkste Maschinenanlage. Die Seydlitz nahm unter anderem an der Doggerbankschlacht und an der Skagerrakschlacht teil, ihre Konstruktion erwies sich als äußert widerstandsfähig. Das Schiff wurde nach dem Krieg in Scapa Flow interniert und am 21.06.1919 selbst versenkt, die Verschrottung erfolgte bis 1930 in Rosyth.

Wikipedia hat wie fast selbstverständlich Informationen über das Vorbild.



Topedoboot SMTB V108


Erbauer: Peter Almstedt v108-5.jpg

Das Modell wurde von 1:200 auf 1:100 skaliert und auf normalem 90gr. Papier ausgedruckt. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, jedoch ist der Rumpf in der Wasserlinie teilbar. Das Unterwasserschiff ist als Halbtaucher ausgebildet, die vorderen und hinteren Abteilungen sind mit Harz und Füllstoff ausgegossen, in der Mitte ist der Kartonrumpf mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Das Überwasserschiff ist von unten wasserdicht gebaut und theoretisch alleine schwimmfähig. Das Modell zeigt einen fiktiven Bauzustand, es wurde im Hauptspantbereich um eine Spant verlängert.

Länge: 72cm Breite: 6,5cm Gewicht: 0,61kg Maßstab 1:100 Bauzeit: 22.03.2013 - 06.2013 Antrieb: 2E-Motoren 7,2V

Das große Torpedoboot V 108 wurde wie die drei Schwesterboote V 105 - V107 als Z1 bis Z4 für die Niederlande bei der AG Vulkan in Stettin gebaut und bei Kriegsausbruch beschlagnahmt. Stapellauf war am 12.12.1914, die Indienststellung erfolgte am 23.03.1915. V 108 wurde hauptsächlich in der Ostsee und als Schulboot eingesetzt. Das Boot wurde 1920 an Polen ausgeliefert und war bis 1925 als Kaszub im Dienst. Am 20.07.1925 sank das Boot nach einer Kesselexplosion vor Danzig und wurde anschließend gehoben und abgewrackt.
Über den Bootstyp Torpedoboot bietet auch hier Wikipedia weitergehende Informationen an.



Kleiner Kreuzer SMS ARCONA


Erbauer: Peter Almstedt arcona-1.jpg

Das Modell im Maßstab 1:100 ist noch im Bau.

Das Modell wird aus farbigem 135gr. und 270gr. Tonpapier und Karton nach einem auf 1:100 vergrößerten Baubogen von SMS Undine gebaut. Der Rumpf ist konventionell gebaut, Spantgerüst und Beplankung besteht aus Karton, jedoch ist der Rumpf in der Wasserlinie teilbar. Das Unterwasserschiff wird als Halbtaucher ausgebildet, die vorderen und hinteren Abteilungen sind mit Harz und Füllstoff ausgegossen, in der Mitte ist der Kartonrumpf mit Glasgewebe und Harz verstärkt. Das Überwasserschiff wird von unten wasserdicht gebaut und wird somit theoretisch alleine schwimmfähig.

Länge: 105 cm, Breite: 12,5 cm, Gewicht: geplant 3,2kg, Maßstab 1:100, Antrirb: 2 E- Motoren 7,2V, Baubeginn: 2015

SMS ARCONA war ein Kleiner Kreuzer der deutschen kaiserlichen Marine und wurde bei AG Weser in Bremen gebaut. Stapellauf war 22.04.1902, die Indienststellung erfolgte am 12.05.1903. Sie war das neunte Schiff der Gazelle- Klasse, wich zusammen mit ihren Schwesterschiffen Frauenlob und Undine aber von den sieben Vorgängerbauten etwas ab. Die Kreuzer der Gazelle- Klasse sollten zugleich als Flottenaufklärer sowie als Übersee- Kreuzer dienen können, es wurden die bisherigen Erfahrungen mit SMS Gefion und SMS Hela dabei mit einbezogen. Von 1903 bis 1907 gehörte SMS ARCONA zum Verband der Aufklärungsschiffe, ab 1907 versah sie Auslandsdienst auf der Ostasienstation. Dabei führten ihre Reisen über Hawaii bis nach Amerika. 1910 erfolgte die Heimreise, danach der Umbau zum Mienenkreuzer. Den ersten Weltkrieg überstand das Schiff als Führungsschiff der Küstenschutzdivision vor der Ems. 1920 wurde das Schiff wieder zum Kreuzer zurückgebaut und bis 1923 bei der Reichsmarine in Dienst, danach als Wohnhulk. 1940 wurde das Schiff zu einer schwimmenden Flak- Batterie umgerüstet und bis 1945 vor Wilhelmshaven eingesetzt. Kurz vor Kriegsende wurde die ARCONA von der Besatzung gesprengt und 1948 verschrottet.

Wikipedia bietet Informationen über die Gazelle-Klasse
und auch über die ARCONA .



Seitenraddampfschlepper WÜRTTEMBERG


Erbauer: Peter-Paul Huschenbeth wuerttemberg-4.jpg

Der Elbe-Seitenraddampfschlepper „WÜRTTEMBERG“ ist ein typischer Vertreter seiner Gattung. Er wurde speziell für den Einsatz auf der Elbe mit möglichst geringem Tiefgang und einem darauf abgestimmten Vortrieb (Schaufelrad) gebaut. Wegen der Brückendurchfahrten mußten die Aufbauten niedrig gehalten und die Schornsteine zum umlegen eingerichtet werden. Die „ WÜRTTEMBERG “ wurde 1908 / 09 auf der Schiffswerft Gbr. Sachsenberg in Rolau ( Elbe ) im Auftrag der „Neue Deutsch - Böhmische Elbschiffahrt AG“ gebaut. Am 30.April 1974 beendete die „ WÜRTTEMBERG “ mit einer Ehrenfahrt auf der Elbe ihre 65 jährige Dienstzeit.

Der Schleppdampfer verkehrte auf einer Fahrstrecke von 657 km zwischen Hamburg und Ustinad Labern (Aussig – Tschechei), er legte dabei etwa 800 000 km zurück und vollbrachte eine Leistung von ungefähr 2 Milliarden Tonnen - Kilometer. Er liegt heute als Museumsschiff in Magdeburg auf den Elbwiesen vor der Stadthalle „ vor Anker “.

Das Modell mit einer Länge von 126 cm und einer Breite von 14cm ist im Maßstab 1:50 gehalten
Das Modell ist ferngesteuert und hat folgende Funktionen: Motor, Ruder, Mast und Schornsteine sind umklappbar.

Technische Daten des Originals:
Baujahr : 1908/09 1946 nach Kriegszerstörung wieder instandgesetzt
Werft: Schiffswerft Gebr. Sachsenberg in Roßlau (Elbe
Reederei: NDBE - Neue Deutsch-Böhmische Elbschiffahrts AG
Länge: 63,80m
Breite Rumpf: 7,28m
Breite über Fleze: 15,17m
Mittlerer Tiefgang: 0,83m
Mittlerer „ später“: 0,92m
Hauptmaschine: Zweizylinderverbundmaschine (schrägliegend)
Leistung: 625 PS (460kW)
Drehzahl: 35 – 45 U/Min
Schaufelräder: Zwei Sachsenbergsche Schaufelräder nach Ernst Wilhelm Dietze
Kessel: 2+Zweiflammrohrkessel (Schottlandbauart)
Dampferzeuger: 2+2300kg/h
Druck: 12,5at
Rostfläche: 3,42m2
Heizfläche: 130m2
Besatzung: 10 Mann =1 Schiffsfürer (Kapitän), 2 Steuerleute, 2 Bootsleute, 1 Maschinist, 4 Heizer
Außerdienststellung : 30.04.1974
Dienstjahre : 65 Jahre
Dienstleistung :ca. 800 000 km bei ca. 2 Milliarden Tonnen-Kilometer
Fahrstrecke : Hamburg-Labem(Aussig)Tschechei

Informationen findet man im Internet unter anderem bei:
Wikipedia
binnenschifferforum
magdeburg.de



Alaska-Fischkutter BRISTOL BAY


Erbauer / Eigner: Wolfgang und Christiane Hoepfner

Der Alaska-Fischkutter „Bristol Bay“ entspricht dem deutschen Fischkutter „Elke HF 408“, der 1945 bei der Burmester-Werft in Swinemünde gebaut wurde, ist von den Maßen her allerdings größer (ca. 1:30 statt 1:36). Im Original hat der Kutter einen 2-Takt-ieselmotor. Die „Bristol Bay“ zeigt auch eine Fock-, Groß- und Besanbesegelung, die im Modell gesetzt wurde, aber in den seltensten Fällen gefahren wird. In der Regel laufen die Kutter mit den eingebauten Motoren auf Fang aus.
Modelldaten:
Länge: 80 cm, Breite: 22 cm, Höhe: 75 cm, Maßstab: 1:30,
Gebaut wurde dies Modell mittels eines Baukasten der Firma Aquacraft.



Krabbenkutter TÖN 12


Eigner & Erbauer: Wolfgang Höpfner toen_12_i.jpg

Modelldaten:
Länge: 48 cm
Breite: 17 cm
Gewicht: 1,27kg
Maßstab: 1:25
Gebaut mittels eines Baukasten der Firma Graupner.
Funktionen: Ruder, Motor, Licht, Motor-Soundmodul
Der Krabbenkutter Tön 12 ist ein Fischereifahrzeug, das hauptsächlich in der Nordsee anzutreffen ist. Es ist speziell für den Krabbenfang gebaut und das Rigg dafür entsprechend gestaltet. Die Krabbenkutter fahren mit halbgehievten Netzen, die an den Auslegerbäumen hängen, an ihre Fangplätze. Während des Fangs liegt der Kutter über dem Fanggrund im Strom einer Flussmündung oder eines Priels (schmaler Wasserablauf im Wattenmeer) vor Anker oder er befindet sich in Fahrt über den Fanggründen im Wattenmeer, wobei seine beiden Netze mittels Lot auf den Grund gelassen werden. Die Auslegerbäume werden dabei fast waagrecht herabgefiert. Nach dem Fang wird das Netz am Kurrbaum wieder hochgehievt und mit den Auslegerbäumen über Deck gebracht. Die Verschlussleine, das Netzöffnerfall, wird geslipt und der Fang rutscht an Deck zum Aussortieren vom Beifang, wobei die gröberen Siebe sich oben befinden und unten die feineren zur Aufnahme der Krabben.

Wikipedia bietet auch über diesen Schiffstyp weitergehende Informationen.



Dänischer Fischkutter E15


Eigner & Restaurator: Wolfgang Hoepfner e15.jpg

Die „E.15“ war ein dänischer Fischkutter mit Heimathafen in Esbjerg und entspricht in seiner Bauweise dem deutschen Modell der Antje. Von den kleineren Arbeitsschiffen auf der Nord- und Ostsee waren diese Kutter für den Krabben- und Fischfang sowie für zahlreiche andere Arbeiten am stärksten verbreitet. Noch vor 30 Jahren hatte Esbjerg die grösste Krabbenkutterflotte Dänemarks. Man konnte Dutzende dieser blau gestrichenen Boote bewundern, die dort im Hafen lagen. Leider haben nur sehr wenige davon überlebt - als Beispiel sei hier der historische Kutter „E.1“ genannt. Die „E.1“ liegt im Museumshafen in Esbjerg und wird heute für touristische Fahrten zu Natur- und Wattenmeer-Exkursionen eingesetzt.
Modelldaten:
Das Modell im Maßstab 1:20 ist fahrfähig und ferngesteuert. Die Länge beträgt 64 cm, die Breite 21 cm. Es ist ein modifiziertes Baukastenmodell der Firma Robbe.



Fischkutter HF408 ELKE


Eigner/Restauratoren: Wolfgang und Christiane Hoepfner elke_ii.jpg

Der Fischkutter ELKE HF.408 wurde 1945 auf der Burmester-Werft in Swinemünde gebaut.

Die Elke ist ein 24 Meter langer Fischkutter, mit dem die gesamte Nordsee bis etwa zur Höhe von Stavanger (Norwegen) befischt wird. Die Besatzung beträgt 4 Mann. Eine durchschnitt-liche Fangreise dauert 14 Tage. Dabei werden ca. 380 Zentner Fische gelöscht, pro Korb ca. 1 Zentner. Die Elke hat einen 120 PS starken Zweitakt-Dieselmotor, mit dem der Fischkutter eine Fahrt von max. 8 Knoten macht. Die Kutter haben auch eine Fock-, Groß- und Besanbesegelung, die aber in den seltensten Fällen gefahren wird. In der Regel laufen die Kutter mit den eingebauten Motoren auf Fang aus.

Das Modell im Maßstab 1:36 ist fahrfähig und ferngesteuert. Die Länge beträgt 66,6 cm, die Breite 17,8 cm. Es ist Baukastenmodell der Firma Graupner.



Garnelen Hecktrawler MARIE JEANNE


Eigner und Restauratoren: Wolfgang und Christiane Hoepfner marie_jeanne.jpg

Dieses Modell ist ein vorbildähnlicher Eigenbau des Hecktrawlers „La Confiance“, welcher in den Häfen an der Kanalküste zum Garnelenfang eingesetzt wurde. Die Besatzung dieser Hecktrawler besteht aus 4-5 Personen. Das Original eines solchen Trawlers hat eine Gesamtlänge von 11 Metern. Der Schiffskörper ist aus Stahl. Bei Hecktrawlern, auch Heckfänger oder Sterntrawler genannt, befindet sich das Fangdeck im Bereich des Achterschiffs. Das Schleppnetz wird über eine schräge Rampe am Heck, der Heckaufschleppe, oder eine Rolle ausgesetzt bzw. eingeholt. Zur Info: Bei den Seitentrawlern befindet sich das Fangdeck im Bereich des Mittschiffs. Das Schleppnetz wird dabei über die Seitenreling ausgesetzt und eingeholt.
Modelldaten:
Das Modell im Maßstab 1:48 ist ein Eigenbau nach Planunterlagen, es ist fahrfähig und ferngesteuert. Die Länge beträgt 54 cm, die Breite 16,5 cm.



Walfangschiff RAU IX


Eigner: Wolfgang und Christiane Hoepfner rau_ix.jpg

Das Walfangschiff Rau IX wurde im Jahre 1939 auf der Seebeck-Werft in Bremerhaven erbaut und gehörte zu einer Serie von 12 Fangschiffen (Rau I bis Rau XII) der Walter Rau Walfang AG. Diese Schiffe entsprachen den damals modernen Walfangflotten der USA und Japans. Wenn die Walfangdampfer Jagd auf Wale machten, wurden sie von einem Mutterschiff begleitet. Dieses übernahm den Fang direkt auf See und verarbeitete diesen. Die Walfangdampfer der Rau-Serie hatten eine Länge von 46,1 m und 15 Mann Besatzung. Das Mutterschiff war 175 m lang und fuhr mit 250 Mann Besatzung. Die Ausrüstung der Fangschiffe war einfach und zweckmäßig. Der Antrieb erfolgte durch eine Niederdruckmaschine, deren Dampf in einer Kesselanlage mit Ölfeuerung erzeugt wurde. Wenn aus dem Ausguck am vorderen Mast in der Nähe Wale gesichtet wurden, ließ sich die auf dem Bug montierte Harpune von der Kommandobrücke über einen Laufsteg schnell erreichen. Sie war mit einer ca. 1200 m langen Walleine verbunden und an einem elastischen Stahlseil befestigt, um ein Reißen der Leine zu verhindern. Zum Befestigen der gefangenen Tiere befanden sich im Schanzkleid des Vorschiffes große Doppelklüsen. Die Rau IX wurde im selben Jahr ihrer Erbauung an die Kriegsmarine überstellt und wurde zum U-Boot-Jäger umgebaut und eingesetzt. Nach dem Krieg fand das Schiff Verwendung beim Minenräumdienst. 1948 wurde es zusammen mit dem Mutterschiff Walter Rau an Norwegen abgeliefert und kam dort unter dem Namen „Krutt“ wieder als Walfangdampfer zum Einsatz. Von 1949 bis 1953 lief das Schiff unter britischer, dann wieder unter norwegischer Flagge, als „Hvalur V“ war es in isländischen Diensten, und ab 1968 wurde es als „Heykur“ von den Faröern aus zum Walfang in arktische Gewässer geschickt. Nach 30-jähriger Dienstzeit wurde die „Rau IX“ im Jahre 1969 unter ihrem alten Namen in den Museumsbestand des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven aufgenommen.
Modelldaten:
Das Modell im Maßstab 1:45 ist fahrfähig und ferngesteuert. Die Länge eines Modells beträgt 103 cm, die Breite 18,5 cm. Es ist ein Baukastenmodell der Firma Graupner.

In der Datenbank Wikipedia gibt es weitere Informationen über
Walfänger
und eine Auflistung der
deutschen Walfänger



Segelyacht VIGGEN


Erbauer: Mario Wulf 04_viggen_5.jpg

Modelldaten:
Länge: 172 cm
CWL: 132 cm
Breite: 38 cm
Tiefgang: 28 cm
Masthöhe: 210 cm
Segelfäche: 1,15m²
Gewicht: 16 kg

Gebaut wurde die Segelyacht in den Jahren 1971 bis1974 im Maßstab 1:5 aus Mahagoni.
Der Deutsche Seglerverband hat sogar eine eigene Abteilung für das Modellsegeln.















Segelyacht WINDBRAUT


Erbauer: Mario Wulf 05_windbraut_1.jpg

Modelldaten:
Länge: 172 cm
CWL: 132 cm
Breite: 38 cm
Tiefgang: 50 cm
Masthöhe: 250 cm
Segelfäche: 1,00m²
Gewicht: 12 kg

Gebaut wurde die Segelyacht im Jahr 1975 im Maßstab 1:5 aus glasfaserverstärktem Kunstharz.
Die Besonderheit dieses Modells ist, das das Vorsegel als Genua ausgelegt ist. Dies verhalf dem Modell bei Wettbewerben zu einem Vorteil: Es konnte höher am Wind segeln und die Vorsegelfläche die nur nach einem bestimmten Prozentsatz errechnet wurde war im Verhältnis zu den anderen Wettbewerbsmodellen größer.
Allerdings wurde dieser Vorteil durch eine längere Wendezeit häufig wieder von den anderen Teilnehmern einer Modellregatta an den Wendepunkten wieder aufgholt, da diese mit einer Selbstwendefock dort wiederum schneller waren.
Auch hier sie erwähnt, dass der Deutsche Seglerverband eine eigene Abteilung für das Modellsegeln hat.





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wiki/schiffe/mbft/mbft.txt · Zuletzt geändert: 2019/09/26 11:32 (Externe Bearbeitung)
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